Solarthermie:
 
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Manche Hähne glauben, dass die Sonne ihretwegen aufgeht.
 
 ... Zitat: Theodor Fontane
 
 
 
 

 

 
 
 
 
 

Solarthermie:

 
Solarthermische Anlagen sammeln die Sonnenenergie und fördern diese Energie über einen effektiven Wärmetauscher in einen Pufferspeicher ein.
Die eingebrachte Energie wird dann für die Warmwasseraufbereitung und Heizungsunterstützung bereit gestellt.
Dadurch lassen sich bis zu 50 – 60 % der bisherigen Energiekosten einsparen. 

 
  Flachkollektor der Firma Sonnenkraft
Es werden zwei verschiedene Anwendungsbereiche
thermischer Solaranlagen unterschieden:
 
 
Reine Trinkwassererwärmung und Erwärmung des
Trinkwassers in Kombination mit der Unterstützung der Raumheizung (Kombianlagen).
 
Das Herzstück beider Anlagen ist die Energiezentrale - der  Warmwasserspeicher.
 
Speicher und Solarkollektoren bilden zusammen mit einer entsprechenden Regelung und der Pumpengruppe die Solaranlage.

Die Regelung überprüft die anliegenden Temperaturen und steuert so die Ladung des Energiespeichers.
 
 
 

Trinkwassererwärmung
Über einen hocheffizienten  Wärmetauscher wird die vom Solarkollektor gelieferte Solare Wärme auf das Brauchwasser übertragen.
Ist die Temperatur im oberen Speicherbereich nicht mehr hoch genug, wird das Wasser über einen zweiten Wärmetauscher in dieser oberen Hälfte erhitzt z.B.: Öl- oder Gaskessel.
Trinkwasserspeicher sind in Ausführungen aus Email, Kunststoffbeschichtet oder komplett aus Edelstahl lieferbar.
 
Kombianlagen (Speicher für Trinkwasser und Heizung)
Für sonnige Wintertage oder in der Übergangszeit im Herbst und Frühling ist die solarthermische Kombianlage besonders geeignet.
Zusätzlich zum Trinkwasserspeicher gibt es bei dieser Variante noch einen Pufferspeicher mit dem Heizwasser.
Sobald das Trinkwasser im Speicher heiß ist, wird die Solarwärme zur Beheizung des Pufferspeichers genutzt. Ansonsten erwärmt ein Heizkessel den Pufferspeicher.
 
Voraussetzungen für die Solarthermische Anlage
Prinzipiell ist jedes Haus  für eine Solarthermische Anlage geeignet.
Am effektivsten ist eine Dachfläche zwischen Südost und Südwest mit einer Neigung von 20° bis 60°.
Man rechnet ca. 1 bis 2 m² Kollektorfläche pro Person für die Trinkwassererwärmung.
 
Auch Flachdächer eignen sich zur Installation der Solarthermie. Hier hilft eine Aufständerung der Kollektoren,
um maximalen Ertrag zu erzielen.

Nutzen einer Solaranlage
Eine thermische Solaranlage vermag bei richtiger Dimensionierung den Warmwasserbedarf von Mai bis September zu decken.
Um auch in den Wintermonaten den Warmwasserbedarf zu decken, würde dies eine Vergrößerung der Solaranlage erfordern, doch wegen der dann entstehenden Überschussenergie im Sommer und der zusätzlichen Kosten ist dies nicht sehr sinnvoll. Somit kann die Solaranlage in den Wintermonaten das Wasser vorheizen.

Maßgebend für die Effektivität der Anlage ist neben den einzelnen Komponenten  (Module, Speicher, Pumpen und Regelung)
auch die Wärmedämmung des Hauses.
Bis zu 100% der Heizwärme und des Warmwassers kann die Solartechnik in einem Niedrigenergiehaus erzielen.

Förderungen zur Solarthermie
Bund und Ländern ist die Nutzung erneuerbarer Energien so wichtig, dass es vernünftige Förderprogramme gibt.

Das Bundesamt für Wirtschaft (BAFA) bezuschusst solarthermische Anlagen durch Basis- beziehungsweise Bonusförderung sowie durch Innovationsförderungen für große solarthermische Anlagen.
Eine Vielzahl verschiedener Kreditprogramme für Solarthermische Anlagen bietet die KfW Bank an.
Alle wichtigen Informationen erhalten Sie unter www.kfw-foerderbank.de