Übersicht
Photovoltaik
(PV) Anlagen dienen der
direkten Stromerzeugung
durch einstrahlende
Sonnenenergie.
Diese Anlagen werden
durch den Bund über
Förderprogramme
gefördert .
Das Erneuerbare-
Energie- Gesetz (EEG)
regelt die Vergütung am
Netz gekoppelter PV
Anlagen zur
Stromeinspeisung ins
Stromnetz.
PV Anlagen sind
Kapitalanlagen, da der
Kapitalrücklauf
gesetzlich gesichert
ist. Derzeit
werden folgende
Vergütungen
für das Jahr der
Errichtung und weitere
20 Jahre gezahlt: (Stand
2009)
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Anlagenzuschuss (Stand
01.01.2009) |
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Dachflächen bis 30 kWp:
Dachflächen bis 100 kWp:
Dachflächen über 100 kWp:
Freiflächen: |
43,01 Cent pro kWh
40,91 Cent pro kWh
39,58 Cent pro kWh
31,94 Cent pro kWh |

Bild: Heckert-Solar
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Die Einspeisevergütung
wird vom örtlichen
Netzanbieter netto
zuzüglich gesetzliche
MwSt. eingekauft.
Die MwSt. muss der
Anlagenbetreiber an das
FA abführen. Das FA
gewährt eine lineare
Abschreibung der
PV Anlage von 5% pro
Jahr.
Derzeit sind Module mit
einer Kapazität von ca.
180 - 230 Watt Piek
erhältlich.
Informieren Sie sich bei
uns vor Ort und und
sehen Sie eine ca. 30 KW
Photovoltaik Anlage in Betrieb.
Was genau ist Photovoltaik?
Photovoltaik ist ein
zusammengesetztes
Kunstwort aus dem
griechischen Wort für
Licht (Phos) und dem
Namen
des Physikers Alessandro
Volta.
"Photovoltaik" steht für
die direkte Umwandlung
von Sonnenlicht in
elektrische Energie und
ist somit eine der
umweltschonendsten
Formen der elektrischen Energiegewinnung.
Die Technik
Hauptbestandteil der
Solarzellen ist ein
Halbleitermaterial (in
der Regel Silizium).
Es ist weder Leiter noch
Isolator und kann durch
entsprechende Dotierung
gezielt in seinen
elektrischen
Eigenschaften
beeinflusst werden.
Durch die gezielte
Dimensionierung,
Dotierung und Anordnung
kann man durch
Bestrahlung mit
Sonnenlicht kleine
Gleichströme erzielen.
Verschaltet man viele
einzelne Solarzellen zu
einem Solarmodul wird
die Leistung erhöht und
man erhält schließlich
einen sog.
Solargenerator.
Die Solarzellen
produzieren mit Hilfe
des Sonnenlichts
also Gleichstrom.
Um diesen Gleichstrom in
das öffentliche Netz
einzuspeisen, wird der
Gleichstrom mit Hilfe
eines Wechselrichters
zunächst in Wechselstrom
umgewandelt. Dieser
Wechselrichter ist das
eigentliche Herzstück
der PV-Anlage.
Netz- und Inselsysteme
Photovoltaische Systeme
unterscheidet man nach
der Art des
angeschlossenen Netzes
in Inselanlagen
und netzgekoppelte
Systeme.
Inselanlagen
sind nicht an das
öffentliche Stromnetz
angeschlossen.
Stattdessen wird der
Solarstrom in Batterien
zwischengespeichert. Bei
Bedarf wird der
Gleichstrom dann aus
diesem Speicher wieder
entnommen.
Netzgekoppelte Anlagen
sind in Deutschland
häufiger anzutreffen.
Sie speisen den mit
Wechselrichtern
gewandelten Gleichstrom
als Wechselstrom in das öffentlichen
Netz ein.
Die
gewonnene elektrische
Energie wird also nicht
gespeichert, sondern zu
interessanten
Vergütungssätzen an die
Stromanbieter
verkauft.
Leistung einer
PV-Anlage
Die Leistung einer
Photovoltaikanlage wird
in der Einheit kWp
(Kilowatt Peak)
angegeben.
Peak
bedeutet
Spitzenleistung, d.h.
die PV-Anlage erbringt
diese Leistung nur bei
voller
Sonneneinstrahlung.
Überschlägig gilt: Eine
PV-Anlage mit
einer Nennleistung von
1 KW (1 kWp)
benötigt
rund 10 m² Dachfläche
bei einem Schrägdach
durchschnittlicher
Neigung.
So erzeugt eine
1-kWp-Photovoltaikanlage
in Deutschland im Jahr
tatsächlich zwischen 800
und 1050 kWh Strom,
abhängig von der Region
(Nord-/Süddeutschland),
der Ausrichtung, den
Wetterbedingungen und
der Anlagentechnik.
Klimatisch bedingte
Schwankungen der solaren
Einstrahlung
beeinflussen die
Leistung um ca. ± 10% im
Jahr.
Aufstellungsort einer
PV-Anlage
Einen optimalen
Ertrag bietet eine nach
Süden ausgerichtete
Fläche mit ca. 30°
Neigung.
Aber auch
Abweichungen nach
Südwest / Südost oder
Neigungen zwischen 25°
und 60°
verringern den
Energieausbeute nur
gering.
Abschattungen durch
Nachbarhäuser, Bäume
oder ähnliches sind
allerdings zu vermeiden.
Komponenten einer
PV-Anlage
In der Regel besteht eine
PV-Anlage
aus folgenden
Komponenten:
Solarmodule -
Wechselrichter -
Einspeisezähler
Das Solarmodul
Solarmodule sind auf dem
Markt in
unterschiedlichen Größen
und Leistungen
erhältlich.
Entscheidend für den
Energieertrag ist unter
anderem der Wirkungsgrad
der einzelnen Module.
Er liegt derzeit je nach
Ausführung zwischen 12 -
16 %.
Das bedeutet: 12 – 16 %
der Strahlungsenergie
der Sonne werden in
elektrische Energie
umgewandelt.
Daraus folgt: Je höher
der Wirkungsgrad der
Solarmodule, desto
kleiner die benötigte
Modulfläche auf dem
Dach.
Mehrere Solarmodule (je
nach Bedarf) werden in
Reihen zu sog. Strings
zusammengeschaltet. Die
einzelnen Strings
können somit Spannungen
von mehreren 100 Volt
erzeugen. Anschließend
werden die Strings dem
Wechselrichter
zugeführt.
Der Wechselrichter
Er wandelt die
elektrischen
Gleichspannungen
der einzelnen Strings in
eine Netzverträgliche
Wechselspannung
(in Deutschland ca. 230
Volt / 50 Hz) um.
Marktübliche
Wechselrichter erreichen
sehr große Wirkungsgrade
- derzeit bis zu 98%.
Sie müssen exakt
dimensioniert werden, um
auch bei
Leistungsspitzen noch
genügend Reserven zu
haben.
Folglich darf nur eine
genau berechnete Menge
an Solarmodulen eines
Strings dem
Wechselrichter zugeführt
werden.
Die erzeugte
Wechselspannung wird
schließlich über einen
Einspeisezähler in das
öffentliche Stromnetz
eingespeist.
Der Einspeisezähler
Ein extra
Einspeisezähler zählt
die in Summe
eingespeiste Energie in
das öffentliche Netz. Er
wird in der Regel in der
Nähe der bereits
vorhandenen
Verbrauchszähler
installiert. Er zeigt
die
Energie in
Kilowattstunden (kWh)
an.
Als Betreiber einer
netzgekoppelten Anlage
erhalten Sie für den von
Ihnen produzierten und
in das öffentliche Netz
eingespeisten Strom eine
entsprechende Vergütung
per Gesetz.
Die Mindesthöhe der
Einspeisevergütung ist
über das "Erneuerbare-
Energien- Gesetz" (EEG)
gesetzlich festgelegt
und für
20 Jahre garantiert.
Um die Industrie zur
Weiterentwicklung der
Technik und damit zu
Kostensenkungen
anzuspornen, hat der
Gesetzgeber eine
Besonderheit in das
Gesetz eingebaut: Jedes
Jahr sinkt die
Einspeisevergütung um 5
% für neu
installierte Anlagen.
Eine einmal erstellte
und in Betrieb genommene
Anlage aber erhält die
im Jahr der
Inbetriebnahme geltende
Vergütung pro
eingespeister
Kilowattstunde für
weitere 20 Jahre
zugesichert.
Lebensdauer
Die Lebensdauer einer
hochwertigen Anlage
liegt zwischen ca. 25 -
30 Jahren.
Für die elektrischen
Komponenten bieten
Hersteller Garantien bis
zu 10 Jahren.
In der Anlagenplanung
sollte berücksichtigt
werden, dass die
Anlagenleistung über die
Jahre abnimmt und
eventuell
nach 20 Jahren nur noch
bei ca. 80 % liegt.
Dies entspricht auch den
Garantiebedingungen der
meisten Modulhersteller.
Amortisation
Je nach Qualität, Preis
und Ausrichtung der
Anlage liegt die
Amortisationszeit
zwischen 12 und 14
Jahren.
Förderungen
Neben der Bundes- und
Landesförderung sollten
Sie sich auch nach
Zuschüssen der Kommunen
oder Ihres
Netzbetreibers vor Ort
erkundigen.
Informationen zu den
unterschiedlichen
Förderprogrammen der
Bundesländer erhalten
Sie auch beim
Internationalen
Wirtschaftsforum
Regenerative Energien (IWR).
Weitere Informationen
und Förderprogramme
finden Sie unter KfW (www.kfw.de)
oder beim
Internationalen
Wirtschaftsforum für
Regenerative Energien (www.iwr.de)
Mit dem KfW-Programm
"Solarstrom erzeugen"
können Sie Ihre
Photovoltaik-Anlage
günstig finanzieren.
Wer wird gefördert?
Träger von
Investitionsmaßnahmen
zur Errichtung, zur
Erweiterung oder zum
Erwerb von kleineren
Photovoltaikanlagen bis
zu einem Darlehensbedarf
von 50.000 Euro.
Wie wird gefördert?
Sie erhalten
langfristige,
zinsgünstige Darlehen
mit Festzinssätzen und
tilgungsfreien
Anlaufjahren, die Sie
bei einer durchleitenden
Bank oder Ihrer Hausbank
beantragen.
Was wird durch diese
Solarförderung
finanziert?
Finanziert werden die
Investitionskosten (bei
Vorsteuerabzugsberechtigung
ohne Umsatzsteuer) für
die Errichtung,
Erweiterung oder den
Erwerb einer
Photovoltaikanlage sowie
der Erwerb eines Anteils
an einer
Photovoltaikanlage im
Rahmen einer GbR.
Hinzu kommt die
Finanzierung der
Messeinrichtungen, der
Planung, der Montage und
der notwendigen
Netzanschlüsse.
Finanzierungsumfang
Der Höchstbetrag liegt
bei 100 % der Kosten,
maximal gefördert werden
50.000 Euro je Vorhaben.
Die
Laufzeit beträgt in der
Regel bis zu 20 Jahre
mit maximal drei
tilgungsfreien
Anlaufjahren.
Verzinsung
Die Zinsfestschreibung
gilt je nach dem für
fünf oder 10 Jahre bei
Zusage oder
Antragseingang.
Während der
tilgungsfreien
Anlaufjahre werden
lediglich die Zinsen
vierteljährlich auf den
abgerufenen Kreditbetrag
berechnet.
Antrag
Beantragt werden die
Kredite über die
Hausbank.
Der Kostenvoranschlag
und die Kalkulationen
Ihres Fachbetriebes
werden dem Antrag
hinzugefügt.
Auszahlung
Sobald Sie die
Rechnungen für Ihre
Anlage vorliegen haben,
reichen Sie diese bei
der KfW-Bank ein.
Die Auszahlungen
erfolgen in der Regel
nur wenige Tage später.
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